Chronik Gastlichkeit Tigges
Eine kleine Familienchronik:
Die gesamte "Bierzeitung" finden Sie am Ende der Chronik zum herunterladen.
1874
Wilhelm Tigges, Schreinermeister und Gastwirt aus Liebe, mag keine Schwarzgastronomie und beantragt und erhält für seine beliebte Trink- und Sammelstelle auf der Schalkerstraße 53 die Schankkonzession.
1909
Josef kauft von Vater Wilhelm den Betrieb, modernisiert (elektrische Kellerkühlung) und baut an.
1933
Hotel Lennartz in Düsseldorf wird gekauft und zum Tigges am Brückchen, mit dem berühmten Glockenspiel, umgebaut.
1938
Hotel Handelshof in Düsseldorf wird gekauft, abgerissen und als Tigges im Türmchen neu aufgebaut.
1944
Alle Betriebe bis auf das Türmchen (von Engländern bis 1959 besetzt) werden zerstört. Als es nach dem Krieg wieder Bier gibt, wird ein kleiner Gastraum aus einer Jagdhütte geschaffen. Es folgen schwere Jahre, die nur mit Hilfe vieler Freunde überstanden werden können. Durch neue Straßenführung und Theaterplanung ist ein Wiederaufbau an der Schalkerstraße nicht möglich.
1956 
Josef I verkauft alle Grundstücke an die Stadt Gelsenkirchen und erwirbt das Grundstück Ecke Ebertstraße und Florastraße als Baugrundstück. Noch vor dem Richtfest stirbt unerwartet Josef II. Sohn Josef III kommt von der Hotelfachschule.
1958
Am 10. November werden die Altdeutschen Bierstuben eröffnet. Da alles wertvolle Interieur unter den Trümmern verschüttet worden ist, fehlt fast jede Dekoration und Gäste sprechen vom dem Lokal zu den weißen Wänden. Josef Weber, Seniorchef des Möbelhauses, hat Mitleid mit dem jungen Josef Nr. 3 und holt spontan am Eröffnungstag vier dekorative Bilder als Leihgabe.
1960
... wird auf dem inzwischen von Josef III erworbenen Grundstück Mulvangstraße 6 (alte Florastraße) ein Haus mit weiteren Gasträumen errichtet.
Lesen Sie hier die gesamte Ausgabe:
>>> Download "Bierzeitung" vom
19. März 1985 - 111 Jahre Tigges
(PDF 2,5 MB)